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Und wie sieht es in Ihrem Verein aus? Jugendarbeit ist ein oft sehr von Frust begleiteter Job. Bei den Bambinis haben viele Vereine 30 bis 40 Spieler und Spielerinnen. Die Begeisterung bei den Kindern, Eltern und Trainern ist groß und auch der Verein sieht einer echten Zukunft entgegen. Trotz guter Betreuung und motivierten Trainern sind dann nach Jahren für die B-Jugend noch 15 Spieler übrig. Eine A-Jugend ist dann oft nur noch als Spielgemeinschaft mit der Nachbargemeinde möglich. Wegen Spielermangels! Für die aktive Mannschaft bleiben dann von ehemals 40 Kindern gerade 2 bis 5 übrig. Selbstverständlich versuchen sich Kinder in einigen auch anderen Sportarten und Interessen. das ist ja auch toll. Und es ist auch klar, daß nicht jedes Kind dauerhaft Fussball spielen möchte. Aber der Spielerschwund ist in manchen Vereinen schon dramatisch. Und so mancher Betreuer fragt sich nach Jahren: “Wozu der ganze Aufwand?”
Oft sind aber auch die Vereine nicht ganz unschuldig. So werden Spieler der ersten Mannschaft oft schon in den untersten Amateurklassen fürstlich entlohnt. Aber die Jugendspieler haben keine vernünftigen Trainingsgeräte und Bälle. Auch ein junger Fussballspieler will vielleicht auch manchmal spüren, daß er für den Verein wichtig ist. Und das kann bei Kindern schon mit sehr wenig Geld gelingen.
Es gibt ganz bestimmt kein Patentrezept. Aber gute Ideen werden hier veröffentlicht. Schreiben Sie über Ihre Erfahrungen , Erfolge oder Enttäuschungen an den Fussballtrainer. Hier kommen Sie zu Wort (eMail).
Vielleicht ist schon die nächste Weihnachtsfeier eine Gelegenheit.
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