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Der Schalker Kreisel
Kurze direkte Pässe und das aktive Freilaufen der Mitspieler ohne Ball um dem Ballführenden Spieler mehrere Abspielmöglichkeiten zu geben. So sieht ( sah) idealerweise der Schalker Kreisel aus. Heutzutage also one-Touch-Fussball.
Perfekt wäre es also alle Gegner ausgespielt zu haben und den Ball ins leere Tor zu schieben.
Der Schalker Kreisel wurde in den 1920er Jahren von der Mannschaft des FC Schalke 04 um Ernst Kuzorra und dessen Schwager Fritz Szepan gespielt. Der Begriff Schalker Kreisel ist bis heute nicht nur bei Schalke 04 ein Begriff mit Kultstatus.
Auch die Stadionzeitung des FC Schalke 04 trug bis 2010 den Namen Schalker Kreisel .
Zitat von einem Mitglied dieser Schalker Mannschaft: "Aufs Tor zu schießen und nicht noch einmal abgespielt zu haben ,war verpönt." Oft wurde aber auch trotz Überlegenheit vergessen Tore zu schießen.
In den 1930er und 1940er Jahren wurde Schalke 04 durch diese attraktive Spielweise populär und erfolgreich.
Aus Großbritanien nach Schalke brachten diese Taktik die zwei ausgerechnet in Dortmund geborenen Brüder Hans und Fred Ballmann.
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